Welche Kinderbettmatratze ist die richtige?

Posted By on 2. Februar 2016

Paidi 300 Kinderbettmatratze

Sensitiv Doppeltuch der Airwell Paidi 300 Kinderbettmatratze – © www.paidi.de

Der Trend zu Second Hand ist gerade bei der Einrichtung von Kinderzimmern ungebrochen. Das ist völlig in Ordnung, insbesondere, wenn die Eltern auf das Budget achten müssen. Es gibt allerdings Ausstattungsmerkmale, bei denen man keine Kompromisse eingehen sollte.
Die Matratze für das Kinderbettchen gehört auf jeden Fall zu dieser Kategorie. Wenn es möglich ist, sollte eine neue Matratze gekauft werden.
Da die meisten Kinderbetten ein Standardmaß vorweisen (70cm x 140cm), passt eine neue Matratze, die diesem Maß entspricht, problemlos auch in ein gebrauchtes Bettgestell.
Wenn eine Matratze schon gebraucht verwendet werden soll, dann sollte sie hochwertig sein. Eine hochqualitativ hochwertige Kinderbettmatratze ist sicher auch noch im gebrauchten Zustand gut weiterzunutzen.
Diese Tatsache kann bereits bei der Anschaffung eine Rolle spielen, denn ähnlich wie beim Autokauf, kann auch beim Matratzenkauf fürs Kinderbett der spätere Wiederverkaufswert ausschlaggebend sein. Aber schauen wir uns als Erstes einmal an, was eine gute Matratze für’s Kinderbett ausmacht.

Welche Eigenschaften sollte eine gute Kinderbettmatratze haben?

Querschnitt Kinderbettmatratze

Querschnitt einer Kinderbettmatratze

Wie bei so manchen Dingen gilt auch hier nicht immer die Devise: Teuer = Gut. Denn immer wieder zeigen Test’s, dass mitunter die hochpreisigen Matratzen-Modell nicht immer das halten, was sie eigentlich versprechen.
Deshalb am besten verschiedene Modelle vergleichen und sich das Innenleben genau anschaun (Foto rechts). Kaltschaummatratzen haben heute den schweren Federkernmatratzen den Rang abgelaufen, denn zum einen sind Kaltschaummatratzen einfacher zu handhaben und weiterhin verfügen sie über sehr gute Liegeeigenschaften. Kaltschaummatratzen passen sich den Körperformen des Kindes am besten an, ohne zu hart zu sein. Die Oberfläche gibt dort nach, wo sie nachgeben soll und stützt, wo sie stützen soll. Weitere empfehlenswerte Matratzen-Materialien sind Kokos und Latex.
Etliche Matratzen-Modelle verfügen über eine stabile Kante an den Rändern. Wer schon mal Kinder im Bett hat hüpfen sehen, weiß die Vorteile einer solchen Kante zu schätzen, denn diese gibt der Matratze eine zusätzliche Stabilität.
Als weitere wichtige Ausstattung ist ein waschbarer Überzug zu empfehlen. Matratzen mit Bezug bleiben wesentlich länger in einem hygienisch guten Zustand. Ist der Matratzenbezug auch noch mit einem Rundum – Reißverschluss versehen, ist das Abnehmen, Waschen und Wiederbeziehen zumeist ein Kinderspiel.
Übrigens gibt es gerade bei diesem Überzug wesentliche Qualitätsunterschiede. Der Paidi Sensitiv-Doppeltuch-Bezug für die Paidi 300 Schaumstoffmatratze (Foto oben) ist beispielsweise mit einem Hohlraum ausgestattet, der eine bessere Belüftung gewährleistet und für einen optimale Temperatur- und Feuchtigkeitsaustausch sorgt. Deshalb unbedingt auch auf solche Details vor dem Kauf achten.

Was kostet eine gute Kinderbettmatratze?

Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, habe ich für Euch in einigen Shops für Babyausstattung gestöbert und bin auf eine Preisspanne zwischen etwa 80 und 300 Euro gestoßen. Es gibt bei Ikea sogar schon eine Matratze für nur 35 Euro, die auch nicht schlecht sein soll. Folgt man den Kindermatratzen Test Ergebnissen von Stiftung Warentest, sind die preiswerteren Modelle nicht unbedingt schlechter, als die hochpreisigen, wie ich eingangs ja schon schrieb. Ich denke, wenn man sich das klassische Mittelfeld auswählt, dann liegt man richtig.

Wie ist das mit den Schadstoffen in Kinderbett – Matratzen?

Öko-Tex-SiegelEin ganz wichtiger Aspekt bei der Matratzenwahl ist die Schadstoffbelastung der Matratze. Nicht immer nehmen es Hersteller so genau, denn in diversen Tests werden immer wieder schadstoffbelastete Matratzen gefunden. Das ist ein „No-Go“ – deshalb unbedingt darauf achten. Doch woran erkenne ich, ob eine Matratze schadstoffbelastet ist?
Inwieweit in neu gekauften Kinderbett Matratzen vielleicht sogar gesundheitsgefährdende Schadstoffe stecken, darüber wird die Beschreibung des Herstellers wohl kaum etwas aussagen. Deshalb sollte man sich vor dem kauf die Mühe machen, und im Internet recherchieren und gewisse Testberichte lesen.
Außerdem solltest Du auf „Nummer Sicher“ gehen und eine neue Matratze immer mindestens einen ganzen Tag an der frischen Luft oder wenigstens vor einem geöffneten Fenster auslüften lassen. Sollten sich unter der luftdichten Plastikverpackung dann doch irgendwelche Ausdünstungen gestaut haben, können diese auf die Art entweichen. Grundsätzlich ist es sinnvoll, beim Kauf einer Kinderbett Matratze auf das Öko-Tex Standard 100 Siegel zu achten. Etwas anderes sollte nicht in Frage kommen, das gilt übrigens auch für Kinderbettwäsche.

Ein guter Lattenrost gehört dazu?

Gerade bei Matratzen für Erwachsene ist es wichtig, auf einen guten Lattenrost als Unterlage zu achten. Denn ein schlechter Lattenrost kann gute Liegeeigenschaften der Matratze stark negativ beeinflussen.
Bei Kinderbettmatratzen spielt der Lattenrost aber eher eine untergeordnete Rolle. Kinder sind leicht und beanspruchen einen Lattenrost bei Weitem nicht so stark, wie ein Ausgewachsener. Wichtig ist, dass die Kinderbettmatratze eine gute Auflagefläche hat und dass eine gute Belüftung auch von unten gewährleistet ist. Ein durchgehendes Brett als Matratzenauflage sollte es daher wirklich nicht sein. Achte beim Kauf einer Kinderbettausstattung wirklich als erstes auf die Qualität der Matratze, auf deren gute Liegeeigenschaften, gute klimatische Ausstattungsdetails und natürlich auf das Öko-Tex Standard Siegel 100.

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