Ernährungstipps für die ersten 4 Monate

Posted By on 2. September 2016

Säugling an Mutterbrust

© nkos – 123RF

Nach 9 monatiger Schwangerschaft kann man es kaum noch erwarten, das das Baby endlich zur Welt kommt. Doch wenn das Baby da ist, ändern sich die Gewohnheiten der jungen Eltern um 180 Grad. Denn ab sofort dreht sich alles um das Baby: Ist die Windel voll? Möchte Baby schlafen? Hat das Baby Hunger?
Das Baby wird sich auf jeden Fall akustisch bemerkbar machen, wenn es etwas benötigt oder wenn etwas nicht passt, zum Beispiel die Windel voll ist. Schlafen wird das Baby, wenn es müde ist. Aber einen ruhigen Schlaf wird das Baby nur finden, wenn es rundum zufrieden ist. Dazu gehört nicht nur ein gutes Schlafklima, eine leere Windel und ein voller Bauch. Bis auf die Windel trifft das ja in gewisser Weise auch auf uns zu – stimmts?
Wir als Eltern sind für den kleinen Erdenbürger verantwortlich und sorgen dafür, dass es dem Nachwuchs an nichts fehlt. Damit sich das Baby vom ersten Tage an prächtig entwickeln kann, gehört eine richtige Ernährung auf jeden Fall dazu.

Die Ernährung für Babys von 0 bis 4 Monaten

Eigentlich ist die Ernährung für das Baby in seinen ersten 4 Lebensmonaten völlig entspannt, denn alles, was Baby benötigt, wird von Natur aus gebildet, nämlich die Muttermilch. Die beste Ernährung für Dein Baby ist und bleibt Muttermilch, denn in der Muttermilch ist genau das enthalten, was für die gesunde Entwicklung Deines Babys gut und wichtig ist.
Muttermilch enthält Stoffe, die eine Ersatznahrung nicht bieten kann, auch wenn diese noch so angepriesen wird. Denn es gibt kein Ersatzprodukt für Muttermilch auf dem Markt, welches gleichermassen hochwertig ist.
Deshalb mein Rat: Tue Deinem kleinen Liebling etwas Gutes und stille Dein Baby, auch wenn Du vielleicht Vorurteile vor allem kosmetischer Art haben solltest.
Laut wissenschaftlichen Studien ist es etwa 98% der Mütter in biologischer und psychischer Hinsicht möglich, ein Baby selbst zu stillen. Nur auf etwa 2 % aller Mütter trifft das nicht zu.

Muttermilch als Alleinnahrung für Babys bis 4 Monate

Auch wenn es verschiedene Breie für Babys schon praktisch von Geburt an gibt, sollten diese tabu sein. Ein Zufüttern von Getreideprodukten, von Obst und Gemüse, egal in welcher Form, ist keinesfalls notwendig und kann Deinem Kind sogar schaden. Denn in diesen Produkten enthaltene Fruchtsäuren und Getreidekomponenten können Reizungen des kleinen Magens und des Darms verursachen – Bauchkrämpfe und Blähungen können die Folge sein.
Wenn Du also denkst, Obst und Gemüse ist für alle gesund, dann trifft das nicht auf Dein Neugeborenes zu.

Milchpumpe und Fläschchen

Philips Avent Naturnahflasche

Abb. © philips.de

Wenn Du den richtigen Rythmus gefunden hast, wirst Du merken, dass Stillen sehr angenehm ist. Nicht nur Du wirst die Nähe zu Deinem Baby geniessen, auch Dein Kind wird sich an Deiner Brust sehr wohl fühlen. Doch lasse Dein Baby nicht stundenlang an Deiner Brust nuckeln, denn zum einen wird die Milchproduktion dadurch vermindert und zum anderen kann es ganz schnell passieren, dass die Brustwarzen wund werden. Dann kann das Stillen für Dich schmerzhaft werden.
Am besten ist, wenn Du Dein Kind nicht länger als 10 Minuten an jeder Brust saugen lässt. Hast Du sehr viel Milch, pumpe sie einfach mit einer Milchpumpe ab und verwahre sie in sauberen Babyfläschchen im Kühlschrank. So hält sich die Muttermilch einige Zeit frisch. So kann praktischerweise auch einmal der Papa die Fütterung übernehmen.
Auch unterwegs macht sich Muttermilch im Fläschchen sehr gut, denn es ist nicht jedermanns Sache, sein Kind in aller Öffentlichkeit zu stillen, auch wenn es ein ganz natürlicher Vorgang ist.

Empfehlenswert sind die neuen Naturnah-Fläschchen von Philips Avent, denn die brustähnlich geformten Sauger haben ein zusätzliches Ventil, welches verhindert, dass das Baby Luft schluckt und es dadurch zu Bauchweh kommt.

Zum Schluss möchte ich Dir noch eine Empfehlung in punkto Hygiene mit auf den Weg geben. Achte immer auf saubere Fläschchen und sterilisiere diese nach gründlicher Vorreinigung. Theoretisch reicht auch ein 60°C Spülgang im Geschirrspüler, aber auf Nummer sicher gehst Du mit einer Dampfsterilisation bei 100°C. Da haben Keime wirklich keine Chance.

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