Die Babyerstausstattung

Posted By on 30. März 2015

Herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs!

Herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs!
Oder ist es noch nicht ganz so weit? Macht nichts, denn die meisten werdenden Eltern sind schon vor der Geburt des Kindes so hippelig, dass sie es kaum erwarten können, den kleinen Wonneproppen in den Armen halten zu können. Um die Wartezeit zu verkürzen, werden Kataloge gewälzt, Ratgeberzeitschriften gelesen und tausende von Foren im Internet durchstöbert, um wertvolle Informationen zu erhalten. Informationen darüber, was man alles beachten muss, wenn das Baby da ist, und auch darüber, was man denn alles benötigt, für die ersten Wochen nach der Geburt. Wir haben Euch deshalb hier alles zusammengetragen, was als Erstausstattung da sein sollte, damit nicht nach der Geburt zusätzlicher Stress aufkommt, weil das eine oder andere in der Babyerstausstattung fehlt, an was man vorher gar nicht gedacht hat. Denn wenn das Kind da ist, sollte die Erstausstattung komplett sein, damit das Kind die ganze Aufmerksamkeit erhält, die es benötigt.

Ernährung

Ernährung
Fangen wir mal mit dem elemantaren an, der Ernährung. Nun wird so mancher denken, das die Ernährung in den ersten Wochen oder Monaten ja geregelt ist, denn die Mutter hat ja ihre Brust, um den Säugling zu stillen. Auch wenn das bei den (hoffentlich) meisten Müttern zutrifft, so ist trotzdem eine Menge zu beachten. Das Baby an die Brust anlegen und saugen lassen, ist nicht so schwierig, und wird im Mutterkurs genau erklärt - aber damit ist es nicht getan. Zum einen ist hauptsächlich die Mutter für den Stillprozess des Säuglings zuständig, aber auch der Vater sollte nicht tatenlos zusehen. Er kann zwar keine Brust geben, aber zum Beispiel das Fläschchen. Ein Babyfläschchen ist nicht nur praktisch, sondern sogar notwendig, um überschüssige Milch abzupumpen und hygienisch aufzubewahren. Ist ein Milchvorrat im Fläschchen vorhanden, so kann auch der Vater zur Tat schreiten, um das Baby zu "stillen". Gerade nachts kann man sich abwechseln, denn in den ersten Wochen ist es normal, dass der Säugling nicht durchschläft und alle paar Stunden seine Milch haben möchte, weil der Bauch knurrt. Also notiert Euch schon mal das Babyfläschchen auf Eurer Checkliste. Wie soeben erwähnt, kann man Muttermilch auf Vorrat abpumpen und in Babyfläschchen füllen. Um dies bequem zu erledigen, sind Milchpumpen sehr hilfreich. Milchpumpen gibt es in verschiedenen Ausführungen - manuell und elektrisch. Für welche Milchpumpe man sich entscheidet, ist reine Geschmacksache und auch abhängig vom Budget. Eine Handmilchpumpe ist bedeutend günstiger in der Anschaffung und erfüllt genauso ihren Zweck. Komfortabler gehts mit einer elektrischen Milchpumpe. Also auf jeden Fall auf der Checkliste notieren: Milchpumpe!

Hygiene bei der Ernährung

Damit sich der neue Erdenbürger auch gesund entwickeln kann, ist eine penible Hygiene gerade bei der Ernährung sehr wichtig. Denn das Kind hat noch kein eigenen Immunsystem aufgebaut, um sich gegen eindringende Keime zu wehren. Deshalb müssen die Babyfläschchen, sowie auch die Milchpumpe, immer vollkommen steril gehalten werden. Um dies zu erreichen, kocht man diese in heißem Wasser aus, inklusive dem Sauger. Man kann dafür einen Edelstahltopf mit Deckel verwenden, oder viel praktischer: einen Sterilisator. Sterilisatoren beseitigen Keime an Babyflaschen und Saugern mittels heißem Dampf. Die Fläschchen und Sauger können nach dem Sterilisierungsprozess im Sterilisator verbleiben, bis sie benötigt werden. Wichtig: Ein Sterilisator ist keine Spülmaschine für Babyfläschchen, denn diese müssen bereits gereinigt worden sein, bevor sie in den Sterilisator kommen. Babyfläschchen und Sauger können ganz normal mit heißem Wasser, Spülmittel und Flaschenbürste gereinigt werden, oder aber direkt in den Geschirrspüler gegeben werden. Auch wenn mancher meint, dass eine Reinigung der Babyfläschchen und Sauger im Geschirrspüler bei 60°C reicht, so empfehlen wir trotzdem die Nachsterilisation im Sterilisator. Schließlich will man auf Nummer sicher gehen. Da bei der Fütterung des Babys auch mal was daneben gehen kann, gehört ein Babylätzchen einfach dazu. Es können auch zwei oder drei sein, um schnell einmal wechseln zu können. Also notiere auf Deiner Checkliste: Sterilisator, Baby-Flaschenbürste und Babylätzchen.

Alles rund ums Schlafen

Alles rund ums Schlafen
Ein Baby schläft sehr viel, anfangs bis zu 20 Stunden am Tag! Zum einen gibt es jungen Eltern Zeit, sich an die Elternrolle zu gewöhnen, und zum anderen wertvolle Stunden, um sich selbst auszuruhen, gerade, wenn man nachts aller 2 Stunden geweckt wird. Manchmal wünscht man sich aber auch, dass das Kleine doch nicht so viel schlafen sollte, damit man sich mehr mit ihm beschäftigen kann. Doch es dauert gar nicht lange, und das Kind verbringt nicht mehr den ganzen Tag mit Schlafen, sondern möchte beschäftigt sein!
Gerade wenn man mit dem Neugeborenen zu Hause angekommen ist, muss dem Säugling die Möglichkeit gegeben werden, ihn in einem eigenen Bettchen zum Schlafen legen zu können. Es muss also ein entsprechendes Babybettchen her. Doch gerade beim Babybett hat man die Qual der Wahl, denn es gibt so viele Möglichkeiten.
Zum einen darf ein Babybett nicht zu groß sein, es muss dem Baby Geborgenheit geben - wie in einem wärmenden Nest. Für welche Art des Babybetts man sich entscheidet, ist letztendlich auch abhängig davon, wie viel Platz man in seinen eigenen 4 Wänden zur Verfügung hat. Hat das Kind vielleicht schon ein eigenes Kinderzimmer? Oder wird es im Schlafzimmer der Eltern untergebracht?

Stubenwagen als Babybett

BollerwagenGerade wenn der Platz eher begrenzt sein sollte, bietet es sich an, dem Kind in den ersten Lebensmonaten ein kleines Nest in Form eines Stubenwagens zu gönnen. Ein Stubenwagen bietet aber noch weitere Vorteile, denn er ist mobil und somit nicht an einen bestimmten Platz gebunden. Gerade in den ersten Lebensmonaten ist es auch wichtig, dass das Kind überwacht wird. Das hat nichts mit übertriebener Vorsorge zu tun, denn so ein kleines Wesen kann sich nicht von alleine drehen, kann auch mal aufstoßen und schlimmstenfalls am Aufgestoßenen ersticken. Deshalb den Stubenwagen mit dem Baby dort aufstellen, wo man es - gerade bei der täglichen Hausarbeit - gut im Blick hat und notfalls gleich zur Stelle ist.
Es gibt Stubenwagen in verschiedenen Ausführungen. Doch eins haben alle gemeinsam, sie haben Räder zum einfachen Hin- und Herschieben. Besonders beliebt sind Stubenwagen mit großen Rädern, sogenannte Bollerwagen (Foto). Diese sind besonders "knuffig" und süß. Eine weitere Form der Stubenwagen sind die Babywiegen. Während bei normalen Stubenwagen und Bollerwagen die Babyschale fest mit dem Gestell verbunden ist, so kann man diese bei einer Wiege hin und herschaukeln, die Babyschale ist also mittels einer Aufhängung mit dem Rahmen verbunden. Die Babyschale kann zwar auch bei einer Babywiege fest arretiert werden, aber man kann diese bei Bedarf lösen, um das Baby in den Schlaf zu wiegen.
Viele Babies lieben es geradezu, in den Schlaf gewiegt zu werden, sie schlafen dadurch schneller ein.

Alternative: Babybett oder mitwachsendes Babybett

Die Hersteller von Babymöbeln lassen sich ja immer wieder eine Menge einfallen, um praktische und innovative Produkte anzubieten, welche den Eltern - und natürlich auch den Kindern - den Alltag verschönern und erleichtern sollen.
So gibt es "mitwachsende" Babybetten, welche sich dem Wachstum des Kindes anpassen. Ein Babybett hat dabei zumeist das Standardmaß von 1,40 m in der Länge und 70 cm in der Breite. Für ein Neugeborenen viel zu groß, denn es würde sich darin "verlieren". Um das zu vermeiden, werden Babynestchen angeboten, welche innen im Babybett angebracht werden, um das Volumen im Innern des Babybettes zu verringern. So ein Babynestchen ist dabei weich und kuschelig und sorgt für die nötige Nestwärme. Später, wenn das Kind groß genug ist, kann das Babynestchen entfernt werden, um dem Kind mehr Platz zu bieten. Mitwachsende Babybetten können bis zu einem Alter von ca. 3 Jahren verwendet werden. Durch Abnehmen der Seitenteile oder Gitterstäbe verwandelt sich das Babybett in ein richtiges Bett, welches das Kind stolz in Besitz nehmen wird.
So ein wandelbares Bett ist aus eben genannten Gründen sehr praktisch. Auch wenn das Kind noch kein eigenes Zimmer hat, so findet so ein kompaktes Babybett auch meist seinen Platz im elterlichen Schlafzimmer. Der Nachteil eines solchen Babybettes ist der, dass es nicht einfach mal schnell hin und her geschoben werden kann. Insofern empfehlen wir für die Erstausstattung einen Stubenwagen als erste Schlafstätte für das Kleine.
Auf die Checkliste: Stubenwagen!
Hier findest Du Hinweise zum Kauf des richtigen Kinderbettchens!
Foto Babybett: © www.flexaworld.com
Foto Bollerwagen: © http://www.easy-baby.com

Transport des kleinen Rackers

Transport des kleinen Rackers

Der Kinderwagen

Obwohl so ein Neugeborenes ein Leichtgewicht von ungefähr nur 4 Kilogramm ist, so ist es auf Dauer unbequem, es immer auf dem Arm tragen zu müssen, um mit ihm von A nach B zu kommen. Gerade für Arztbesuche, Besuche bei Freunden und Verwandten, beim Shopping oder einfach nur beim Spazierengehen ist ein Kinderwagen ein absolutes Muss. Ich kenne niemanden, der ohne Kinderwagen aufgewachsen ist.
Der Kinderwagen stellt natürlich auch nach außen ein wichtiges Symbol dar: seht mal her, bei den Nachbarn hat sich Nachwuchs eingestellt! Und wer von den jungen Eltern geht nicht gern mit seinem Nachwuchs spazieren - indem sie ihn stolz im Kinderwagen vor sich herschieben? Nicht selten ist der Kinderwagen der Gegenstand, nach dem bei werdenden Eltern, neben Babykleidung, als Erstes Ausschau gehalten wird. Und gerade der Kinderwagenkauf sollte mit Bedacht und Sorgfalt vonstatten gehen, Spontankäufe und vermeintliche Schnäppchen entpuppen sich allzu oft als Fehlkauf.
Einen Kinderwagen kaufen die meisten erst dann, wenn zumindest das Geschlecht des Babys feststeht, denn ein Junge gehört nicht in einen rosa Kinderwagen - denn hier sind die Geschlechterrollen nach Farben noch streng geteilt! Es gibt natürlich neutrale Farben, bei denen es egal ist, ob sich ein Junge oder ein Mädchen im Wagen befindet. Doch gerade bei reinen Mädchenfarben sollte man ganz sicher sein, dass es auch ein Mädchen wird.
Da der Kinderwagen für den Transport des Nachwuchses notwendig ist, gehört er auch auf die Checkliste der Babyerstausstattung. Hier gibt es weitere Tipps zum Kauf des richtigen Kinderwagens!

Die Babyschale

Baby in AutoschaleSehr viele junge Eltern sind heutzutage mobil und mit dem Auto unterwegs - gerade auch mit dem Nachwuchs! Doch wenn man sein Baby im Auto transportiert, so muss dies so geschehen, dass auch bei einem Unfall das Kind so gut wie möglich gesichert ist. Glücklicherweise gibt es dafür geeignete Lösungen: die Babyschale! Babyschalen sind so gebaut, dass sie zum einen sicher im Fahrzeug befestigt werden können, und zum anderen dem Kind den notwendigen Komfort und die notwendige Sicherheit geben, auch wenn es mal zu einem Crash kommen sollte.
Es gibt mittlerweile funktionale Baybschalen, die sogar als Kinderwagenschale genutzt werden können, indem diese auf ein praktisches Untergestell aufgesetzt und befestigt werden, ohne das Kind erst umbetten zu müssen, wenn es nach de Fahrt das Auto verlässt.
Auch bei Babyschalen ist die Auswahl so riesig, dass wir Dir hier weitere Tipps zur Wahl der richtigen Babyschale geben.
Auf die Checkliste: Babyschale!

Kleidung

Kleidung

Der Babystrampler

Ein Kind kommt völlig nackt auf die Welt - logisch, dass es etwas zum Anziehen braucht! Und auch bei der Babykleidung sind die Geschlechter farblich klar geregelt: rosa für Mädchen - blau für Jungen. Für Babies kommt allerdings glücklicherweise nur erst einmal der praktische Strampler in Betracht - zumindest wenn es um die Erstausstattung geht. Denn der Babystrampler ist ein Muss in der Erstausstattung fürs Baby. Niedliche Babystrampler werden dabei erfahrungsgemäß (auch aus eigener 😉 ) schon weit vor dem Geburtstermin gekauft - vor allem in neutralen Farben, wenn man noch gar nicht weiß, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird.
Neutrale Farben sind eigentlich alle Farben, die nicht den typischen geschlechtsspezifischen Farben wie Blau, Rosa (Pink) oder Rot entsprechen. Gern gekauft als neutrale Farben werden Babystrampler in Lila oder Grün - Gelb ist Geschmachssache, wird aber eher Mädchen zugeordnet.
Babystrampler gehören zu den Dingen, welche zur Geburt des Kindes gern geschenkt, oder "weitervererbt" werden. Denn aus einem Strampler ist ein Baby sehr schnell herausgewachsen, sodass er beinahe noch wie neu ist, wenn er dem baby nicht mehr passt, und viel zu schade zum Wegwerfen ist.
Hier solltest Du aber wirklich Prioritäten setzen: Stecke einen Jungen niemals in einen pinkfarbenen Strampler! Das ist ebenso "uncool", als wenn Du Deinem Freund oder Ehemann beim Shoppen die Handtasche in die Hand drückst: Hier Schatz - halt mal! Dein Freund kann sich dagegen wehren, Dein kleiner Sohnemann dagegen nicht! Er wird auch nicht in einen Weinkrampf ausbrechen, weil er es ja noch nicht versteht. Umgekehrt: Blau bei einem Mädchen ist zwar ebenfalls nicht "angesagt", wird aber eher toleriert. 😉

Hemdchen

Natürlich braucht Baby auch etwas zum Drunterziehen, nicht nur wegen der Hygiene, auch als zusätzliches Wärmepolster. Hemdchen für Babies gibt es auch in neutralen Farben, vor allem in weiß. Weiße Babyhemdchen haben den Vorteil, dass man diese bei höheren Temperaturen waschen kann, ohne dass sie färben können.
Babyhemdchen aus angenehmer Baumwolle gehören unbedingt zur Baby-Erstausstattung - also auf die Checkliste damit!

Babyschuhe

babyschuhe Je nachdem, zu welcher Jahreszeit der kleine Erdenbürger das Licht der Welt erblickt, gehören Babyschuhe an die Babyfüßchen. Im Winter sowieso, im Sommer bei kühleren Temperaturen. Es müssen natürlich keine Schuhe mit fester Sohle sein, denn diese braucht das Kind erst, wenn es zu laufen beginnt. Babyschuhe aus weichem Leder, oder noch besser aus Wolle, sind perfekt für Babyfüße in den ersten Lebensmonaten. So mancher hat eine Oma, die gerne Handarbeiten macht. Einfach bei Oma in Auftrag geben - Oma freut sich - und Baby auch!

Babymütze

Ein unbedingtes Muss ist eine Kopfbedeckung für den kleinen Hosenscheißer, denn Babies sind sehr empfindlich. Auch im Sommer sollte das Baby immer eine Kopfbedeckung tragen. Eine schicke Babymütze aus dünner Baumwolle - praktischerweise mit kleiner Sonnenblende - ist für sonnige wärmere Tage perfekt. Bei kühleren oder kalten Temperaturen unbedingt eine flauschige Mütze aus weicher Wolle besorgen, die hält schön warm.

Handschuhe

Obwohl Baby gern am Daumen nuckelt, sind Handschuhe für den Säugling empfehlenswert. Gerade bei kalten und kühlen Temperaturen kühlen die kleinen Hände schnell aus. Für den Winter dicke Handschuhe mit Wattierung kaufen - die halten besonders warm.

Babyoverall

Na klar, wenn es draußen kalt ist, braucht auch Baby eine dicke Jacke, auch wenn es im Kinderwagen liegt und mit einer Decke zugedeckt wird. So ein kleiner Körper kühlt schnell aus, denn so richtig Wärme produziert das Baby selbst noch nicht. Empfehlenswert sind sogenannte Babyoveralls - welche mit einem Reißverschluss oder Klettverschluss geschlossen werden können. Manchmal gehören gleich die passenden Handschuhe mit dazu, so schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe.
Also: Babyoverall auf die Checkliste, sowie Babyschuhe, Babymütze und Handschuhe! Was im Modesommer 2015 "in" ist, erfährst Du hier: Babymodetrends 2015

Alles rund um die Pflege

Alles rund um die Pflege

Cremes

Bei der Babypflege wird es richtig spannend, denn man glaubt gar nicht, was Baby alles benötigt! Und alles sollte natürlich vorhanden sein, wenn die Mutter mit dem Säugling zu Hause eintrifft. Welche Produkte oder Marken man kauft, kommt auf die persönlichen Vorlieben und natürlich auf den Geldbeutel an. Günstige Pflegeprodukte müssen keinesfalls schlechter sein, als teure Markenprodukte, denn was für Babies angeboten wird, muss dermatologisch getestet sein.
Fangen wir bei der Pflegecreme an. Unbedingt zur Erstausstattung gehört eine schützende Hautcreme für den Windelbereich, welche idealerweise Zink enthält. Für die empfindliche Gesichtshaut gibt es entsprechende Baby-Pflegecremes. Auch Baby-Lotions sind erhältlich, diese kann man aber später immer noch kaufen, wenn Baby diese benötigt.

Babybad und Shampoo

Zur Babyerstausstattung gehört natürlich alles rund um die Reinigung. Die meisten Babies mögen das tägliche Bad. Ein rückfettender Badezusatz mit aktiven Waschsubstanzen reinigen die empfindliche Babyhaut und pflegen sie zugleich. Seifen sind für die Babypflege nicht sinnvoll. Es gibt auch ganz sanfte Baby-Shampoos, allerdings wird ein Shampoo erst später notwendig, in den ersten Wochen und Monaten reicht der rückfettende Badezusatz auch für die Reinigung der Haare.
Um das Kind bequem baden zu können, empfiehlt sich auf jeden Fall die Anschaffung einer Babywanne. Es gibt Babywannen von verschiedenen Anbietern, die man auf eine große Wanne aufsetzen kann - idealerweise sogar in Kombination mit einer Ablage oder gleich einer Wickelmöglichkeit. Bei Platzproblemen gibt es auch eine Klappbadewanne, welche schnell und platzsparend verstaut werden kann, wenn diese nicht im Einsatz ist. Um das Baby nach dem Babybad wickeln zu können, benötigt man eine geeignete stabile und sichere Wickelmöglichkeit - den Wickeltisch.
Aber vorher auf die Checkliste: rückfettendes Babybad und Baby-Badewanne.

Der Wickeltisch

Ein Wickeltisch gehört ebenso zur Babyerstausstattung, wie das Babybett. Auch bei den Wickeltischen gibt es mittlerweile praktische Kombinationen, welche man, wenn das Kind nicht mehr gewickelt werden braucht, als praktische Kommode weiternutzen kann. Diese kombinierten Wickeltische sind im Prinzip eine Kommode - oder ein Sideboard - auf welche ein passender Wickelaufsatz befestigt wird. Der Wickelaufsatz ist wichtig, um dem Kind beim Wickeln die nötige Sicherheit zu bieten. Gerade wenn das Kind etwas älter ist und die Welt zu erkunden beginnt, kann es sich in einem unbeobachteten Moment drehen und vom Wickeltisch fallen. Die erhöhten Seitenteile des Wickelaufsatzes verhindern dies zuverlässig. Bewährt haben sich auch zusätzliche Wickelauflagen, die weich gepolstert sind, und über zusätzliche seitliche Erhöhungen verfügen.
Also notiere auf Deiner Checkliste: Wickeltisch oder Wickelkombination.

Windeln

windelpoWas wäre ein Baby ohne Windelpack am Po! Was oben reinkommt, muss unten wieder raus - und die Windel fängst es auf- wie praktisch! 😉 Logisch, dass Windeln ein wichtiger Bestandteil der Erstausstattung für Babies sind. Glücklicherweise gibt es heute Wegwerfwindeln, die nicht nur praktisch sind, sondern Babys Haut auch noch relativ trocken hält. Aber nicht wahllos Windeln kaufen, unbedingt auf die Größe achten! Wegwerfwindeln werden in verschiedenen Größen angeboten. In die Erstausstattung gehören die kleinsten im Angebot erhältlichen Windeln: Größe 3! Warum Windeln nicht bei 0 beginnen, wissen wir nicht. Wahrscheinlich geht es nach Gewicht. Die Größe 3 eignet sich für Babies mit einem Gewicht zwischen 3 und 9 Kilogramm. Ob Noname-Windel oder Markenprodukt, hier entscheidet sicher der Geldbeutel. Beworbene Markenwindeln sind erheblich teurer als Noname-Produkte, halten aber länger durch - und Babies Po trockener! 😉

Pflegeuntensilien

Da gibt es noch einige weitere Pflegeutensilien, welche zur Baby Erstausstattung gehören. Dazu zählen eine weiche Babybürste und eine Nagelschere. Wir empfehlen eine weiche Babybürste, welche nicht nur das weiche Babyhaar in Form bringt, sondern auch die Kopfhaut sanft massiert. Kämme sind für Säuglinge eher ungeeignet. Man glaubt gar nicht, wie schnell die kleinen Fingernägel des Babys wachsen. Deshalb gehört eine filigrane Nagelschere ins Pflegepaket der Erstausstattung.
Zur Babyerstausstattung gehört weiterhin eine flauschige Babydecke, welche vielfältig eingesetzt werden kann, aber unverzichtbar ist. Zum einen bietet die Babydecke Schutz vor Kälte, dient aber auch als weiche Unterlage.
Auf die Checkliste: Windeln in Größe 3, Babybürste, Nagelschere und Babydecke.

Erstausstattung fürs Baby – umfangreicher als man glaubt

Wie Du siehst, gehört eine ganze Menge in die Erstausstattung für das Baby. Deshalb kann man mit der Komplettierung der Babyerstausstattung nicht erst kurz vor der Geburt beginnen, sondern idealerweise schon viel eher. Zum einen stimmen sich werdende Eltern schon auf den Nachwuchs ein, und zum anderen erspart es Stress, wenn es dann so weit ist.

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